Angelika Monkberg

Angelika Monkberg

Angelika Monkberg

Wenn Angelika Monkberg könnte, wie sie wollte, würde sie morgens in ihrem Garten arbeiten, nachmittags an ihrer Staffelei Bilder malen und am Abend an ihren Büchern und Geschichten schreiben. Da der Mensch aber vom Wünschen nicht satt wird, ohne Geld kein Öl in den Tank fließt, und generell heute niemand mehr Geld für Geschichten gibt, seien sie nun gut oder schlecht erzählt, gehört sie zu ihrem Bedauern fünf Tage die Woche acht Stunden der arbeitenden Bevölkerung an.
Mit dem Zeichnen und Malen hat sie begonnen, als sie einen Stift oder Pinsel halten konnte. Die ersten Geschichten dachte sie sich aus, als sie lesen lernte. Zu Beginn ritt Lisa auf einem Schimmel mit Zorro durch die Nacht; aber ihre Mutter hat nie erfahren, was für eine unheilige Liaison Büllerbü und ein Fotoroman in der Micky Maus eingingen.
Angelika Monkberg behauptet gern, dass ihr davon ein bisschen geblieben ist und damit meint sie das Unheilige. Die Fantasyautorin schreibt über Menschen und Fabelwesen, gelegentlich auch Science Fiction, es gibt in ihren Kurzgeschichten und Romanen Sex & Crime, wie eben im richtigen Leben auch.
Doch wenn man sie fragt, bittet sie, nie die Autorin mit dem Werk zu verwechseln. Es ist schon komisch, was Leser alles vermuten. Aber sie geht davon aus, dass diese Erfahrung von vielen Autoren geteilt wird. Bei Thema Nummer Eins denken die Leute sofort, dass Angelika Monkberg doch sicher aus Erfahrung … Dass die Autorin wirklich, vielleicht auch nur zu Studienzwecken, jemanden ermordet haben könnte, glaubt dagegen niemand.

Angelika Monkberg im Bundeslurch Verlag

Die Autorin veröffentlichte in der von Carmilla DeWinter für das Bundesamt für magische Wesen herausgegebenen Benefiz-Anthologie BAfmW-Arbeitsbericht 2016 “Flucht und Migration” die Kurzgeschichte “Das Interview”.

Zum Autorenblog der Schriftstellerin: www.angelika-monkberg.de

Bücher und Geschichten von Angelika Monkberg